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Der tanzende Gott

Stimmen über Gustav René Hocke

Luise Rinser war nicht die einzige, welcher der Kontrast zwischen seinem nordischen Äußeren – hellblond, hellhäutig, blauäugig – und jener italienischen Sinnlichkeit an ihm auffiel, die das Leben zum Fest machen will.2 Sein Schulfreund Walter Eichelberg sagte von ihm, schon in den Zwanziger Jahren sei er weder ein hundertprozentiger Deutscher gewesen, noch ein hundertprozentiger Romane, sondern eigentlich ein echter Europäer, das, was er selbst als Burgunder bezeichnet hat.3
Amelie Friedman, die Herausgeberin der Abendzeitung nannte ihn – in Anspielung auf seinen Roman – den tanzenden Gott. Grund dafür war sein Auftreten, insbesondere wenn Damen anwesend waren.

2 Luise Rinser, Über Gustav René Hocke, in: Hommage an Gustav René Hocke, Viersen. Beiträge zu einer Stadt Bd. 16, Viersen 1989, S. 62-64.
3 Walter Eichelberg, Ein moderner Burgunder, in: Ibid. S. 30.